教育塑造着个人和社会的未来,并在不同文化背景下呈现出独特形态。中国和瑞士,历史与文化迥异,其教育体系也反映了各自的社会价值观与发展路径。本文将深入比较这两个国家的教育系统,探讨文化差异、优势,以及潜在的互补之处,旨在更全面地理解教育的多样性。 中国:规模、转型与挑战 中国拥有全球最大的教育体系之一。截至2022年,全国共有超过518,500所学校,2.93亿学生和1880万教师 (数据来源)。九年制义务教育保障了公民接受基础教育的权利,而高等教育的快速发展也引人注目,2022年高校毕业生超过1000万人。 从应试教育到素质教育的转变 中国教育体系正经历着从应试教育到素质教育的转型。长期以来,考试成绩在学生升学和发展中占据重要地位。为了培养学生的创新精神和实践能力,《中国教育现代化2035》规划了未来教育发展的蓝图,强调建立一个现代、高质量和均衡的体系。 “双减”政策的深远影响 2021年推出的“双减”政策旨在减轻学生的作业和校外培训负担。这项政策对教育行业产生了深远影响,在遏制教育过度商业化的同时,也引发了对教育公平性的讨论。尽管该政策的初衷是好的,但如何确保所有学生享有公平的教育机会,仍是政府、学校和家庭共同面临的挑战。一些公司,如 TAL Education Group 的子公司Think Academy,已在海外市场寻求新的发展机遇。 “双减”后的市场变化 值得注意的是,当入学考试制度仍然盛行,高中和大学主要根据一年一次的考试成绩录取学生时,许多人质疑私人辅导禁令的有效性。由于考试准备的压力依然存在,“双减”政策并未影响对更好教育的总体需求,家长们意识到课后辅导对于防止孩子落后的必要性。面对如此高的需求和广阔的市场,一些公司已经悄然恢复了私人辅导服务。营利性辅导行业已转变为地下市场,中介和辅导教师通过微信群或私人平台与家长私下协调…
Digitalisierung: Fluch oder Segen

Technik wird in Schulen schon lange eingesetzt. Fernsehwagen und Overheadprojektoren finden schon so lange Gebrauch in deutschen Klassenzimmern, dass man sich manchmal fragt, ob der Videorecorder wirklich erst kaputt gehen muss, bevor er durch ein modernes Gerät ersetzt wird.
So ist es nicht weiter verwunderlich, dass Schulen seit Jahren auch auf digitale Medien vorbereitet werden sollen und „Tabletklassen“ auf dem Vormarsch sind.
Doch hat der Unterricht mit Tablets nur Vorteile? Oder lauern in ihm auch Gefahren? Ist es nicht viel einfacher für Schüler im Unterricht heimlich eine Runde Hearthstone zu zocken, während der Lehrer denkt, sie lesen gerade Lessings „Irrungen, Wirrungen“?
In einer Gegenrede heißt es, ein Tablet habe keine Augen. Nonverbale Kommunikation sei wichtig um zu erfahren, ob man im Lernen „auf dem richtigen Dampfer“ ist.
Ferner förderten Tablets ein bulimiehaftes Lernverhalten, bei dem Inhalte nicht länger als bis zur Prüfung im Gedächtnis gespeichert, und anschließend wieder vergessen werden würden.
Die sprachliche Entwicklung bliebe zurück und generell würden Schüler besser von Menschen lernen als von Computern.
Aber sind diese Argumente wirklich zu Ende gedacht?
Auch wer ununterbrochen in sein Deutschbuch starrt, wird von der Kommunikation durch Gesten und Mimik seines Lehrers nicht besonders viel mitbekommen, in diesem Punkt unterscheiden sich Tablet und Papier in ihrer Nutzung n
icht großartig.
Soll ein Schüler eine Frage des Lehrers beantworten, so bleibt es auch mit einem Computer auf dem Schultisch hoffentlich üblich, diese Antwort mit einem Aufschauen und bei direktem Blickkontakt zu geben, und so auch direktes Feedback zu erfahren.
Ob ein bulimiehaftes Lernverhalten nun am Arbeitsgerät liegt, oder vielleicht eher am sich stetig ändernden, den Schülern auferlegten Arbeitspensum, ist ohne vergleichende Studien wohl nicht herauszufinden, aber „Bulimielernen“ war in Studiengängen mit viel Inhalt schon vor dem Tablet üblich. Wer das nicht glaubt möge einen Mediziner nach seinem Physikum fragen.
Ferner behauptet auch niemand, dass Kinder besser von Computern lernen. Sollen sie auch gar nicht. Der Unterricht wird weiter angeleitet vom Lehrer und, sofern dieser seinem Lehrauftrag nachkommt und die Kinder nicht sich selbst überlässt, sollte auch ihre sprachliche Entwicklung nicht hinten überfallen.
Interessant war die Nennung der Studie „Computers in human behavior“, die Tabletlernen mit einer Waldlerngruppe vergleicht. Ob die Lernerfolge der Studie wirklich auf das Weglassen digitaler Medien zurückzuführen ist, oder eher auf die Entspannung durch frische Luft, Freiraum und Grünpflanzen, die nachweislich Zufriedenheit und Konzentration fördern, sei mangels einer Vergleichsstudie dahingestellt.
Fest steht, und zu diesem Schluss kommt auch Grossarth in seinem Artikel, dass Tablets eine faszinierende Ergänzung zu derzeitigen Werkzeugen bieten, man sich durch sie allein aber keine Wunder vollbringen wird.
